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ORGANISCHE

STADTBAUKUNST

Tag des offenen Denkmals

10.09.2017, 14 Uhr, Sennestadthaus, Stadtführung

Zweistündiger Rundgang durch die Sennestadt und zum Original-Planungsmodell, Thema "Macht und Pracht" Kooperation mit der Volkshochschule Bielefeleld. Zu sehen ist:

 

  • Der Aspekt der sozialen Durchmischung in der Reichow-Architektur
  • Die städtebauliche Besonderheiten der Sennestadt
  • Aspekte der Gründungs- und Entstehungsgeschichte
  • Das Original-Planungsmodell
  • Die Farben der Sennestadt
  • Der Blick von oben

 

 

Der weiße Kittel

08.07.2017, Sennestadtpavillon, Sennestadtring 15

Wissenschaft: zwischen Stammtisch und Elfenbeinturm

 

"Schnappt Euch eure FreundInnen, KlassenkameradInnen, KollegInnen oder MitbewohnerInnen und schlüpft gemeinsam am 7. und 8. Juli 2017 in der Sennestadt Bielefeld in die Rolle einer Wissenschaftlerin / eines Wissenschaftlers! Im Rahmen unseres Wettbewerbs „Der weiße Kittel“ lernt Ihr in euren Teams, wie Forscherinnen und Forscher gesellschaftlichen Themen und Fragestellungen zum Klimaschutz auf den Grund gehen."

 

In Kooperation mit Energie.Impuls NRW im Rahmen der NRW.KlimaTage 2017

In guter Gesellschaft

Sennestadt

 

 

Wie gewohnt? Umzug nach Sennestadt

Die Mitgliederversammlung der 2009 gegründeten Hans-Bernhard-Reichow-Gesellschaft ist im Sennestadthaus zu Bielefeld-Sennestadt zusammengetreten. Ein neuer Vorstand wurde gewählt: Marc Wübbenhorst als 1. Vorsitzender, Dr. Sabine Brinitzer als 2. Vorsitzende, Yavuz Kas als Kassenwart.

Buchtipp: Beitrag der HBR.G

"Reichows organischer Städtebau im 21. Jahrhundert"

Nachkriegsarchitektur

Zweck der Gesellschaft

 

 

Forschung, Vermittlung, Vernetzung

Die 2. Vorsitzende Dr. Sabine Brinitzer fasste die Ziele des Vereins zusammen: Es geht darum, das Erbe des Architekten und Stadtplaners Hans Bernhard Reichow (1901-1974) zu erhalten, auch physisch; Öffentlichkeitsarbeit dafür zu machen, dass seine Siedlungen für das 21. Jahrhundert fortentwickelt werden; die verschiedenen Reichow-Siedlungen besser zu vernetzen; die Erforschung der von Reichow mitgeprägten Architektur der Nachkriegsmoderne zu fördern und einschlägige Veranstaltungen durchzuführen.

Gut gelaufen: Architekturpädagogik

übernahme_sennestadt

 

 

Vom 14. bis 18. August 2017 wurrden in Workshops Fotoprojekte, Aktionen zu LandArt, UrbanArt durchgeführt sowie Skulpturen durch Upcycling geschaffen, die dann in den öffentlichen Raum gelangen und an verschiedenen Stellen (zeitweise) platziert werden. Durch den partizipativen Ansatz mit Akteuren mit und ohne Fluchtgeschichte wird die Frage aufgeworfen: Wem gehört die Stadt?

 

An fünf aufeinanderfolgenden Tagen in den Sommerferien wurden fünf fünfstündige

aufeinander aufbauende Workshops stattfinden. Mit den verschiedenen Projekten soll ein Angebot für junge Geflüchtete und gleichaltrige Jugendliche im Bielefelder Stadtbezirk Sennestadt während der Sommerferien angeboten werden. Durch die angebotene Workshop-Reihe erfuhren die Jugendlichen Phantasie, eigene Stärke, aber auch die Wertschätzung von Kunst und Kreativität.

 

Dieses Angebot ermöglichte den Jugendlichen mit und ohne Fluchthintergrund die Erschließung neuer Teilhabemöglichkeiten. Darüberhinaus sollten sich die Jugendlichen durch den interventionistischen Charakter der Projekte der besonderen Geschichte und der aktuellen (Stimmungs-)Lage des architektonisch und städtebaulich bedeutsamen Stadtbezirks bewusst werden

 

Ein Angebot/ein Projekt/eine Veranstaltung der Landesarbeitsgemeinschaft Kunst und Medien NRW e.V. in Kooperation mit der Ortsheimatpflege Sennestadt und der HBR.G und dem AK Vielfalt, Sennestadtverein e.V. Gefördert vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen.

 

2018: Jugendkultur

Kulturelle Bildung

 

Architektur finden wir schön und gut. Auch die Vermittlung von Wissenschaft und Forschung, haben bei der HBR.G ihren Platz. 2017 stand haben wir viele Quellen gesammelt. Das Motto für 2018: Mitmachen.

Daher werden wir im Jahr 2018 vermehrt Projekte unterstützen, die die Themen Architektur und Städtebau haben und sich explizit an Jugendliche wenden.

 

Sehen und gesehen werden

Stadtführung

 

 

Eine Stadt erschliesst man sich zu Fuß. Sennestadt ist auch durch das seperate Fußwegenetz für Stadterkundungen ideal.

 

Regelmäßig bieten wir themenorientierte Führungen mit städtebaulichem Schwerpunkt die für Einzelpersonen, Unternehmen, Architekten, Stadtplaner und alse Gruppenführung angeboten werden.

2018: Was uns verbindet

Tag des offenen Denkmals

 

Beim "Tag des offenen Denkmals" im September 2018 ist auch der Sennestadtverein und die Volkshochschule Bielefeld mit einer Veranstaltung - "Entdecken, was uns verbindet" mit Stadtführer Marc Wübbenhorst -dabei!

 

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Forschen partizipativ:

Klima, Stadt, Forschung

 

 

Sommer 2017, Der weiße Kittel: Wie entwickelt man eigentlich eine vernünftige Forschungsfrage?

 

Was passiert mit dem Müll im Quartier? Wie verhält sich die Ladeinfrastruktur für E-Mobilität im Quartier im Vergleich zum Bundesdurchschnitt? Wonach richtet sich das Einkaufsverhalten der Bewohner? Was hat das mit Architektur zun? Ziel ist es, durch eigene Umfragen im Quartier Sennestadt und Onlinerecherchen die aktuellen Themen und Fragen der Sennestadt

Bewohner aufzunehmen und in Forschungsfragen zu übersetzen.

Die beste Forschungsfrage gewann am den „weißen Kittel"!

 

Veranstalter: Energie-Impuls OWL,

Im Rahmen der Klimatage.NRW

 

 

Architekturpädagogik

KlangRaumStadt

Sommer 2018: Jede Stadt hat ihren Sound, Geräusche prägen das Stadtbild wie deren Architektur - ein guter Anlass für Stadterkundungen multimediale Art

 

Wie klingt die Stadt? Im Projekt KlangRaumStadt erschließen sich Jugendliche im Alter von 13-16 mit und ohne Migrationshintergrund ihre Stadt. Mittels elektronischer und digitaler Technik produzieren sie Klangwelten im öffentlichen Raum. Zusammen bauen sie Mini-Computer (Raspberry Pi) zusammen und programmieren diese mit Linux. Das Programm steuert Lichtprojektionen zu den Klängen, die zuvor im Stadtraum mittels dadamachines in Sennestadt eingesammelt und aufgenommen wurden. So entsteht eine Verbindung von Klang, Raum und Stadt.

Modellstadt mit Stadtmodell

Planungsmodell

2018 - Die HBR.G wurde von der Sennestadt GmbH beauftragt, sich um das historische Stadt- und Planungsmodell zu kümmern. Im Archiv beeindrucken 30m2 Planungsgeschichte der Sennestadt!

 

Durch die schiere Größe beeindruckt das Stadtmodell der Sennestadt im Archiv des Sennestadtvereins unterhalb der Stadteilbibliothek. Nun wollen wir es öffentlich zugänglich machen und diese deutlichste Quelle der Planungsgeschiochte sichten, überarbeiten und zeigen.

 

 

 

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Filme als Quellen zur Stadtgeschichte

HeimatFilm

Filme geben einen Eindruck in die Zeit der

Gründerjahre. Wir sichern alte Bestände.

 

Im Frühjahr 2017 konnten über zehn Stunden Amateurfilm ausgewertet werden. Danke an die Familien, die uns ihre privaten Super-8-Filme zur Verfügung gestellt haben. Viele Szenen zeigen die Sennestadt der 60er und 70er Jahre. Parallel sichten und sammeln wir Filmmaterial aus professionellen Produktionen. Am 07. Juli wurden Ausschnitte präsentiert und DVD mit digitalisierten Filmen aus Familienbeständen an die Mitmacher überreicht.

 

Mit dem nun gesicherten Film-Material verfügen wir über historische Quellen, mit der wir die Bau- und Planungsgeschichte der Sennestadt, aber auch Aspekte des Alltagslebens in bewegten Bildern sammeln, zeigen und auswerten.

 

In Kooperation mit der Universität Bielefeld und dem Medienarchiv Bielefeld. Der esondere Dank gilt Detlef Timmerhans und der Sparkasse Bielefeld, die die Kosten der Digitalisierung übernommen hat.

ZeitZeugen

Immer aktuell weil alt: Sicherung von Quellen der Stadt- und Planungsgeschichte für die weitere Nutzung

 

Mitte Februar 2017 führte der Texter und Historiker Jens Korff ein Interview mit Magdalene Bischinger, Christa Dettling und Peter Holst durch. Alle drei haben im Büro Reichow gearbeitet. Das leitfragengestützte Interview wird zurzeit transkribiert. Für das gesamte Vorhaben erhielten wir vom Bauamt der Stadt Bielefeld finanzielle Unterstützung.

 

Zu der Planungsgeschichte der Sennestadt und zur Betrachtung der der Person Hans-Bernhard-Reichow wurden Fragen entwickelt, deren Antworten Eindrücke geben in die aufregende Zeit der Planung. Im sogenannten „Teehaus“ der heutigen Stadtteilbibliothek arbeiteten und planten unter anderem Magdalene Bischinger, Christa Dettling und Peter Holst an einer neuen Stadt. Ebenso sollte mittels des Interviews herausgestellt werden, wie es sich lebte und arbeitete, welche Feste gefeiert wurden und wie es war, mit Hans-Bernhard-Reichow zu arbeiten. Diese Interpersonellen Beziehungen, die Arbeitsatmosphäre und die Mitarbeiter des Büros Reichow kamen bisher noch nicht zu Wort.

 

2018/19: Wir wollen einen Qullenband herausgeben und suchen noch Untestützung!

 

 

 

 

 

 

 

2017 - Das lief gut:

2018 - Stadtmodell, Architkturpädagogik, Tag des offenen Denkmals

NRW.KlimaTage2017

08.07.2017, 16 Uhr Sennestadthaus, Stadtführung

Zweistündiger Rundgang durch die Sennestadt und zum Original-Planungsmodell

Peter Holst (1923-2017) †

 

Der gebürtige Berliner studierte nach Kriegsteilnahme und Gefangenschaft in Berlin Architektur und arbeitete 1954-58 als Assistent bei Prof. Klaus in Berlin. 1958 ließ er sich von dem Hamburger Architekten und Stadtplaner Hans Bernhard Reichow anheuern. Ihn faszinierte Reichows großes Projekt, die Sennestadt südlich von Bielefeld. In der welligen Landschaft am Südwesthang des Teutoburger Waldes entstand eine neue Stadt für Flüchtlinge, Vertriebene und Ausgebombte – die einzige Stadtneugründung der westdeutschen Nachkriegszeit. Der junge Architekt kam als Pionier in die Senne, bezog eine der ersten Wohnungen im Südteil der Sennestadt und identifizierte sich mit Reichows großer Idee einer „organischen Stadtlandschaft“.

 

Sein Projekt innerhalb des Projekts war die Farbgebung der Häuser: er entwarf ein dezentes, aber klar strukturiertes Farbkonzept, das jeder Straße und jedem der blattatig aufgefächerten Ensembles eine individuelle Note geben sollte. Die durch den Krieg entwurzelten Menschen sollten dort eine neue Heimat finden, die ihnen ans Herz wachsen konnte.

 

Später arbeitete Holst bis zu seiner Pensionierung 1986 in der Stadt- und Bauplanung des Kreises Bielefeld, der Stadt Brackwede und der Stadt Bielefeld, zuletzt zehn Jahre lang als Leiter des Bauordnungsamtes. Ehrenamtlich pflegte und aktualisierte er bis letztes Jahr das große Stadtmodell der Sennestadt, das im Keller unter der Stadtteilbibliothek steht. Mit großem Elan und einer jugendlich wirkenden Frische nahm er bis zuletzt an den Debatten um Stadtumbau und energetische Sanierung der Sennestadt teil. 2014 entwickelte er zusammen mit der Firma Brillux unter dem Namen „Farben der Sennestadt“ auf Basis des alten Farbkonzepts eine moderne Farbpalette, die den Hausbesitzern bei der Farbgestaltung der sanierten Fassaden zur Orientierung dienen soll. In der Fachtagungswoche „Gutes Klima im Quartier“ 2016 schlug er ein Verfahren vor, um energetische Sanierung und Denkmalschutz in Einklang zu bringen.

 

Am 3. April 2017 ist Peter Holst 93-jährig nach kurzer, schwerer Krankheit in Bielefeld verstorben. Wir nehmen bewegt von ihm Abschied und sind zugleich voller Dankbarkeit, dass wir in Peter Holst eine so beeindruckende Persönlichkeit miterleben durften. Wir werden seine Ideen und den Geist, in dem er Heraus¬forderungen angepackt hat, in Ehren halten.

 

Foto: Peter Wehowsky, Text: Jens Jürgen Korff

 

Kontakt

Sennestadtring 15a

33689 Bielefeld

017622772271

Für Architektur und Städtebau!

 

 

Sennestadt ist das größte Werk des Stadtplaners Hans-Bernhard-Reichow. Praktisch, dass hier nun auch der Sitz des Vereins ist.

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